Kino-AG: "Wolverine: Weg des Kriegers"

05.08.2013

Unser aller Lieblingsmutant ist wieder da! Wie gewohnt zynisch, haarig und übel gelaunt verschlägt es Logan alias Wolverine in seinem zweiten Solo-Film nach Japan, wo er zeigen kann, dass man mit Adamantium-Krallen und roher Gewalt auch feinsinnigen Martial-Arts-Künstlern gehörig den Arsch aufreißen kann.

Düsterer, härter, blutiger - so die Hoffnung der Fans nach dem etwas vorhersehbaren "X-Men Origins: Wolverine" von 2009. Immerhin liegt "Weg des Kriegers" eine kultige Comic-Miniserie von Chris Claremont und Frank "Sin City" Miller zugrunde.

So ganz kann Regisseur James Mangold ("Walk The Line") die in ihn gesetzten Erwartungen aber nicht erfüllen. Irgendwie driftet die Geschichte, die als finsteres Drama auch die seelischen Abgründe ihres Protagonisten beleuchten will, dann doch wieder zu sehr in den massen- und jugendkompatiblen Mainstream ab.

Eigentlich schade, aber bei einem Budget von 120 Millionen Dollar kann man halt leider nicht mit einem Helden ankommen, der im Wut-Modus mal eben zwanzig Gegner formvollendet in kleine Scheibchen zerschnetzelt.

Dennoch dürfte der Streifen mit seinen Schauplätzen, Figuren und auch der ein oder anderen Actionsequenz ordentlich unterhalten.

Karten sind reserviert für Donnerstag, 20.15 Uhr, im Cinemaxx.

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